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5GMedCamp

Ziel des Projektes ist die Entwicklung und Erprobung eines 5G-basierten kontinuierlichen Vitaldatentransfers in Kombination mit einem KI-basierten Klinischen Entscheidungsunterstützungssystems für die telemedizinische Mitbetreuung von Patienten nach Implantation eines permanenten Linksherzunterstützungssystems („left ventricular assist system, LVAD). Bei dem Forschungsvorhaben handelt es sich um Grundlagenforschung für die Erstanwendung eines 5G-Campusnetzes im Gesundheitsbereich, bei dem ausgehend von dem hochkomplexen LVAD-Anwendungsfall auch Grundlagen für die telemedizinische Fernbetreuung mittels permanenten Vitaldatenmonitorings bei anderen Hochrisikopatienten erarbeitet werden. 

Laufzeit: 02/2021 bis 01/2024

Förderer: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Projektwebsite

Konsortialpartner

Charité – Universitätsmedizin Berlin

Die Charité – Universitätsmedizin Berlin mit dem Arbeitsbereich Kardiovaskuläre Telemedizin ist Konsortialführer und übernimmt die medizinische Leitung des Projektes. Anknüpfend an langjährigen Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Industriepartnern in der Entwicklung von datenschutzkonformen telemedizinischen Anwendungen sowie deren Evaluation im Rahmen von klinischen Studien der Phasen 1-3 bringt das TMZ seine Expertise in der medizinischen und datenschutzrechtlichen Anforderungsdefinition ein und führt eine Anwendungsstudie für das Gesamtsystem sowie eine Grundlagenstudie zu Blutdruckmessung bei Patienten mit laminaren Fluss durch.

Anschrift

Charité – Universitätsmedizin Berlin
CharitéCentrum 11 für Herz-, Kreislauf- und Gefäßmedizin
Arbeitsbereich Kardiovaskuläre Telemedizin
Charitéplatz 1
10117 Berlin

Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut (HHI)

Die Abteilung “Wireless Communications and Networks (WN) des Fraunhofer Heinrich-Hertz-Instituts (HHI) leistet in enger Zusammenarbeit mit Industrie – und Forschungspartnern wichtige Beiträge zur 5. Mobilfunkgeneration (5G). Das HHI bringt umfangreiche Beiträge zur Theorie, technischen Machbarkeit, Simulation, prototypischen Realisierung und Integration in zukünftige Standards ein. Das HHI beschäftigt sich im Rahmen von 5GMedCamp mit dem Funkzugang und der kontinuierlichen Vitaldatenübertragung für medizinische Anwendungen. Dabei sollen aktuelle Forschungskonzepte (5G) an das praktische Anwendungsszenario einer stationär – und telemedizinischen Anwendung angepasst werden. Darüber hinaus soll ein medizinisches Campusnetzwerk in einer Demonstration (Proof-of-Concept) zusammen mit den Projektpartnern demonstriert werden.

Anschrift

Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut (HHI)
Abteilung Drahtlose Kommunikation und Netze
Einsteinufer 37
10587 Berlin

Deutsche Herzzentrum Berlin (DHZB)

Das Deutsche Herzzentrum Berlin (DHZB) ist in der klinischen und wissenschaftlichen Arbeit mit Linksherzunterstützungssystemen seit Jahrzenten weltweit führend und konnte als eines der ersten Zentren eine Heartmate 3-Implantation durchführen. Weiterhin wurde ein in vitro-Modell entwickelt, mit welchem simultane Messungen von Pumpfluss und Druckverhältnissen im rechten und linken Vorhof, sowie in der Aorta ascendens und in der Pulmonalarterie durchgeführt werden können. Die ausgewiesene Expertise zur Therapie fortgeschrittener Herzinsuffizienz und klinischen Entscheidungsunterstützungssystemen wird zur Durchführung des Projektes eingesetzt. Im Projekt wird das DHZB prädiktive Modelle zur Erkennung und Vorhersage von Komplikationen und sonstigen Ereignissen bei Patienten mit LVAD entwickelt. Diese werden in einer Plattform zur KI-basierten Analyse der erfassten Gerat- und Vitaldaten integriert, um patientenindividuelle Veränderungen frühzeitig zu erkennen und die Zuverlässigkeit, Relevanz und Erklärbarkeit der Daten zu beurteilen.

Anschrift

Deutsche Herzzentrum Berlin (DHZB)
Klinik für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie
Augustenburger Platz 1
13353 Berlin

SectorCon GmbH

Als zertifizierter Medizinproduktehersteller ist eine Kernkompetenz der Firma SectorCon die Realisierung von innovativen Sensorsystemen zur nichtinvasiven Erfassung von Vitaldaten in der Intensivmedizin und Anästhesie. Auf Grundlage von bestehenden Wifi-basierten nicht-invasive Medizinsystemen wird im Rahmen des Projektes ein 5G-fähiges Streaming-Device für Vitaldaten realisiert, um eine Nachsorge mit nicht-invasiven Sensoren der LVAD-Patienten im Rahmen eines technischen und datenschutzrechtlichen Gesamtkonzeptes zu ermöglichen. Die Daten werden auf einen Server übertragen und über eine Programmierschnittstelle (API) für die Weiterverarbeitung zugänglich gemacht. Weiterhin wird SectorCon einen Dongle („Snoopy“) zum Erfassen der Daten vom LVAD-System entwickeln (Datafusion).

Anschrift

SectorCon GmbH
Kaiserin-Augusta-Allee 10
10553 Berlin

SYNIOS Document & Workflow Management GmbH

Als erfahrener elektronischer Aktenhersteller im medizinischen Bereich wird SYNIOS ein Dashboard in der elektronischen Patientenakte entwickeln, um die kontinuierlich erfassten Daten und Parameter in aggregierter Form für die Befundungen durch medizinisches Personal darzustellen. Durch eine heterogene Systemlandschaft innerhalb der Gesundheitswirtschaft ist der Bedarf einer homogenisierten Datenablage unabdingbar. Im Rahmen der Forschung beschäftigt sich SYNIOS mit der Entwicklung eines telemedizinischen Arbeitsplatzes und Datenmanagement-Systems zur Abbildung von Streamingdaten. Die vollständige Speicherung der Patientendatensätze, wie auch die Verarbeitung dieser Datensätze, wird in einem Datenmanagement-System abgebildet. Das System authentifiziert und autorisiert die Daten und gewährleistet die Vollständigkeit und Verfügbarkeit durch ein Nachverfolgungs- und Protokollierungssystem. Die Bereitstellung der durch KI-angereicherten Patientendaten erfolgt täglich innerhalb des telemedizinischen Arbeitsplatzes, welche die durch Künstliche Intelligenz angereicherten Daten für den Anwender zur weiteren Bearbeitung (Bewertung) optimal aufbereitet.

Anschrift

SYNIOS Document & Workflow Management GmbH
Frankenstraße 7
20097 Hamburg