Telemedizinische Mitbetreuung von Risikoschwangeren mit hypertensiven Schwangerschaftserkrankungen (HES)

7 - 10 % der Schwangerschaften (SW) werden durch eine hypertensive Erkrankung (HES) kompliziert. HES ist die häufigste Ursache für Mortalität/Morbidität in der SW. Bei ungeklärter Ätiologie gibt es keine Prädiktoren für lebensbedrohliche HES-Verläufe. Die Prognose von Mutter und Kind hängt von der rechtzeitigen Betreuung im spezialisierten Zentrum ab, da die Kausaltherapie die Beendigung der Schwangerschaft darstellt, die jedoch vor der 30. SSW für den Feten kritisch ist. Kern der ambulanten HES-Betreuung ist die Erkennung des richtigen Zeitpunkts für eine stationäre Aufnahme. In einer randomisierten kontrollierten Studie mit 100 Patientinnen soll die Vorteilhaftigkeit einer telemedizinischen Mitbetreuung mit täglichem Monitoring aller HES-relevanten Vitalparameter untersucht werden.

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