Metanavigation:

Hier finden Sie den Zugang zur Notfallseite, Kontaktinformationen, Barrierefreiheits-Einstellungen, die Sprachwahl und die Suchfunktion.

Navigation öffnen

01.06.2021

Start des BMWi-geförderten Projektes "ResKriVer"

Zurück zur Übersicht

Sie befinden sich hier:

Am 1. Juni 2021 startete das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) im Rahmen des KI-Innovationswettbewerbs “Künstliche Intelligenz und vernetzte Datentechnologien für infektiologische und andere die Wirtschaft bedrohende Krisen“ geförderte Projekt „ResKriVer – Kommunikations- & Informationsplattform für resiliente, krisenrelevante Versorgungsnetze“. 

Ziel des Projekts ResKriVer ist die Entwicklung einer digitalen Plattform zur Erhebung, Dokumentation und Analyse von Informationen über Versorgungsnetze von krisen-relevanten Gütern und Ressourcen, Mit Hilfe von ResKriVer soll zum einen die Resilienz dieser Netzwerke im Krisen- und Katastrophenfall gestärkt werden, zum anderen soll die Plattform die Kommunikation mit der Bevölkerung und von Krisenstäben verbessert werden.

Im Rahmen der dreijährigen Laufzeit ist initial die Entwicklung von fünf Demonstratoren geplant, die die Plattform im Kontext der Versorgung mit substituierbaren Gütern und Ressourcen, der Versorgung mit Blutkonserven, der präklinischen Notfallmedizin, großflächigen und lang anhaltenden Bränden und bei der Unterstützung der Arbeit von Krisenstäben demonstrieren sollen.

Dem Projektkonsortium unter der Leitung des Fraunhofer-Instituts für Offene Kommunikationssysteme (FOKUS) gehören die Berliner Feuerwehr, Charité - Universitätsmedizin Berlin, Condat AG, eccenca GmbH, Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik (IML), HFC Human-Factors-Consult GmbH, KomRe AG, Merantix Labs GmbH, Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb), Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes (vfdb) e.V. und die YOUSE GmbH an. 

Das ResKriVer-Konsortium ist offen und interessiert, weitere Krisen- und Katastrophen-relevante Szenarien insbesondere im Kontext industrieller Anwendungen zu betrachten und ein umfassenderes Ökosystem, um den Kern der Anwendungspartner und Technologie-Providern, aufzubauen.

In der Charité wird das Projekt durch den Arbeitsbereich Kardiovaskuläre Telemedizin und das Institut für Transfusionsmedizin (Ansprechpartner: Prof. Hans Bäumler) umgesetzt. Speziell werden zwei Usecases durch die Charité bearbeitet:

  • Präklinische telemedizinische Notfallversorgung während einer Pandemie anhand von TAVI-Patient*innen
  • Versorgung mit Bluttransfusionen unter Katastrophenbedingungen

Die Konsortialführung hat Prof. Dr. Thomas Hoppe vom Fraunhofer-Institut FOKUS inne.

Kontakt

Prof. Dr. med. Friedrich Koehler, FESC

Leiter des Zentrums für kardiovaskuläre Telemedizin, Oberarzt für Kardiologie an der Medizinischen Klinik m. S. Kardiologie und AngiologieCharité – Universitätsmedizin Berlin

Postadresse:Charitéplatz 110117 Berlin

Campus- bzw. interne Geländeadresse:Virchowweg 10

CCM, Virchowweg 10


Zurück zur Übersicht